19.10.2023

IO-Link Gateway für die LÜTZE LOCC-Box 

Automationsspezialist LÜTZE, Weinstadt erweitert das intelligente Stromüberwachungssystem LOCC-Box um ein IO-Link Gateway zur Kopplung von bis zu 15 LOCC-Box Net Modulen. 

Das IO-Link Gateway stellt eine Vielzahl wertvoller Funktionalitäten zur Verfügung, wie erweitertes Energiemanagement, Auslesen aktueller Statusinformationen, wie fließendem Strom oder der Betriebsspannung, sowie die Fernsteuerung und Parametrierung aller angeschlossenen LOCC-Box Net Module. Jede einzelne LOCC-Box kann individuell parametriert und gesteuert werden. Änderungen können aber auch für die gesamten LOCC-Boxen vorgenommen werden. 



Abbildung: LÜTZE erweitert seine LOCC-Box Produktfamilie um ein IO-Link Gateway

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Die LOCC-Box (LÜTZE Overload Current Control) ist heute in den Schaltschränken vieler Industrieunternehmen der Quasi-Standard in punkto intelligenter Überlast- und Kurzschlussüberwachung. Mit dem IO-Link Gateway ergänzt LÜTZE sein LOCC-Box Portfolio um ein Modul, das mit seiner außergewöhnlich geringen Baubreite von 8,1 mm genau das gleiche Gehäuseformat wie die LOCC-Box Net Module selbst besitzt. Zusammengeschaltet ergeben die LOCC-Boxen plus IO-LINK Gateway ein solides und geordnetes Erscheinungsbild. Die Position des Gateways innerhalb der Struktur ist dabei nicht entscheidend, es kann an jeder beliebigen Position platziert werden. Die Verdrahtung der Module auf der Hutschiene erfolgt über den Einsatz von Brücken (Jumper) mit der Push-In Anschlusstechnik, nach dem Motto „stecken statt verkabeln“. Neben der I/O Link Schnittstelle besitzt das Gateway zusätzlich ein USB-Interface, über das mit der kostenlosen LOCC-Pads Software alle relevanten Statusinformationen, wie z.B. aktuell fließender Strom und die Betriebsspannung ausgelesen werden können. 

Hintergrund LOCC-Box

Die LOCC-Box ermöglicht dank dem patentierten Auslöseverhalten entlang definierter Kennlinien den Aufbau selektiver Spannungsversorgungen. Im Fehlerfall werden nur die betroffenen Kreise abgeschaltet, die nicht betroffenen können problemlos weiter betrieben werden. Das System speichert Fehler und unterbindet dadurch das erneute Auftreten derselben Störungsursache beim nächsten Einschalten. Die Fehlerdiagnose erfolgt über die Hardware selbst oder über Gateway zu verschiedenen Feldbussystemen. LÜTZE liefert die LOCC-Box in unterschiedlichen Varianten für C2Net, als LOCC-Box-FB für bis zu 50 Einstellungsmöglichkeiten, als LOCC-Box-Net für die Kommunikation über unterschiedliche Feldbusse oder als Einsteigermodell LOCC-Box-EC. Darüberhinaus steht mit der LOCC-Box M eine extrem kompakte Version im Miniaturformat zur Verfügung. Die LOCC-Box steht damit idealtypisch für die neueste Generation Industrie 4.0 Technologie.

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